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Pflanzen der Königseiche am 13.04.2019
von linken nach rechts:
König Rolf-Dieter Schulze, Ehefrau Bärbel Schulze und Bürgermeister Herbert Pieper


Quasi als „Vorspiel“ zum Schützenfest hat am vergangenen Sonnabend der Wahrenholzer Schützenkönig Rolf-Dieter Schulze seine Königseiche gepflanzt. Der König schloss sich damit 46 seiner Vorgänger an, denn der Brauch, dass der Schützenkönig zur Erinnerung an sein Regentschaftsjahr eine Eiche pflanzt, wurde in Wahrenholz bereits 1972 begründet. Einer der Initiatoren der Tradition, Ehrenbürgermeister Horst Germer, gehörte denn auch zu den Ehrengästen des Festakts.

Die Königseiche wurde an die noch im Bau befindliche Verbindungsstraße vom Gewerbegebiet zum Bahnhof gepflanzt. Bürgermeister Herbert Pieper freute sich in seiner Ansprache über diesen „neuen“ Standort und unterstrich die Möglichkeit, dass an dieser Straße in den nächsten Jahren noch viele Königseichen gepflanzt werden könnten.

In seinem Grußwort kündigte Rolf-Dieter Schulze in einer rührenden Geste an, dass zur neugepflanzten Eiche nicht nur ein Schild mit seinen eigenen Königsdaten, sondern auch ein weiteres Schild mit den Daten seines Schwiegervaters Karl-Heinz Harms angebracht werden solle. Harms hatte die Königswürde 1971 inne, also ein Jahr, bevor das Eichepflanzen begründet wurde.

Die eigene Eiche würdigte der König mit würdevollen Worten: „Eine schöne deutsche Eiche, als Königsbaum zur Ehr‘ gepflanzt, erinnert an ein Ruhmesjahr. Als Vermächtnis soll sie steh‘n, Gedenken und auch Anseh‘n schenken und Wind und Wetter trotzen. Nachfolgende Generationen, an glücklichen und Sonnentagen, zum Zurückschauen bewegen.“

Rolf-Dieter Schulze hat in den nächsten Wochen viel zu tun: Als amtierender Vorsitzender der Schützengesellschaft hat er bei der anstehenden Sanierung des Schützenhauses eine federführende Rolle übernommen. Davor muss er sich aber vor allem als Festwirt um die Ausrichtung des 388. Wahrenholzer Schützenfestes kümmern, das vom 13. bis 16. Juni in altbewährter Weise gefeiert werden soll.